Crème brûlée mit Steinpilzen, ein perfektes Rezept für mich zum Ausprobieren für meine Rezension von "Pilze, Pilze, Pilze" von Moritz Schmid. Getrocknete Steinpilze habe ich immer im Vorrat und ich liebe Crème brûlée. Sowohl die Zubereitung, als auch sie zu essen. Im Lauf der Jahre haben es schon einige Rezepte dafür auf den Blog geschafft, die ich hier zum ersten Mal aufliste.
Das Schöne ist, wenn man ein gutes Basis-Rezept hat, kann man es immer wieder anders aromatisieren. Ich habe mein bisheriges Lieblings-Basis-Rezept (das mit dem Kardamom) mit diesem verglichen und festgestellt, dass es kleine Abweichungen gibt. Aber, dieses lässt sich mit deutlich weniger Aufwand zubereiten. Ich bin wirklich begeistert davon und werde es künftig als Standard-Rezept verwenden.
Bei der Crème brûlée ist es wichtig, dass die Creme schön stockt, aber fluffig bleibt. Sie muss über Nacht kaltgestellt werden und am nächsten Tag mit Zucker abgeflämmt. Es geht um den Kontrast der harten Kruste und der weichen Creme. Entgegen dem Rezept von Moritz nehme ich immer weißen Zucker. Einerseits mag ich den braunen Zucker geschmacklich nicht, andererseits finde ich auch, dass er sich beim Abflämmen nicht so gut verarbeiten lässt.
Wer einmal ein besonderes Dessert servieren will, das ausgezeichnet schmeckt und sich gut vorbereiten lässt, ist hiermit sehr gut bedient.
Meine Rezension des Buchs "Pilze, Pilze, Pilze" ist hier nachzulesen.
Weitere Rezepte:
für 4 kleine Förmchen
200 gr. Sahne
100 ml Milch
35 gr. Zucker
5 gr. getrocknete Steinpilze
1 Zweig Rosmarin
3 Eigelb
Alufolie
Anrichten:
Zucker
frische Brombeeren
Sahne, Milch und Zucker mit den Steinpilzen und dem Rosmarin in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts am Boden anlegt und die Masse nicht überkocht. Sobald die Masse aufkocht, den Topf vom Herd nehmen und alles für 30 Minuten ziehen lassen.
Die Mischung durch ein Sieb in ein Gefäß mit Ausgießer abseihen. Pilze und Rosmarin werden nicht mehr benötigt. Die Flüssigkeit auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Wasser aufkochen.
Die Eigelb mit einem Schneebesen einrühren und die Masse in die vier Förmchen gießen. Die Förmchen in eine Auflaufform stellen und so viel kochendes Wasser einfüllen, dass sie etwa bis zur Hälfte im Wasser stehen. Die Form mit Alufolie abdecken und für 30 bis 40 Minuten in den Ofen geben. Die Masse sollte gestockt sein, aber noch leicht wackeln, wenn man an den Förmchen rüttelt.
Die Förmchen aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank geben.
Vor dem Servieren mit Zucker bestreuen und diesen abflämmen, damit eine Kruste entsteht. Mit Brombeeren dekorieren und sofort servieren.
Eine Inspiration aus: