Donnerstag, 17. September 2026

fine dining in München: Christoph Mezger im Donisl Kulinarium

Bereits letztes Jahr hat Christoph Mezger im Donisl ein vegetarisches Menü präsentiert. Damals war das Interesse der Gäste noch verhalten. Wir haben mit unserer kleinen Genussgruppe teilgenommen und alle waren sehr begeistert vom Essen.

Zum ersten Mal hat beim Donisl Kulinarium ein Gastkoch ein zweites Gastspiel gegeben und wieder hatte Christoph ein vegetarisches Menü angeboten. In unserer Gruppe herrschte große Begeisterung und alle wollten wieder dabei sein. Das zeigt, wie gut es Christoph gelungen ist, dass das Thema vegetarisch eher in den Hintergrund getreten ist. Es geht ausschließlich um Genuss und dieser war sehr groß.

Der Winzer Johann Donabaum aus der Wachau war diesmal für die Weinbegleitung zuständig und hatte eine sehr schöne Auswahl im Gepäck. Auch dieses Mal konnte das vegetarische Menü von Christoph Mezger sehr überzeugen. In der Küche stand dem Gastkoch das engagierte Küchenteam des Donisl unter der Leitung von Rainer Unglaub, der Schirmherr Karl Ederer und der Küchenchef der Bräurosl, Burkard Metz zur Seite. Und dieses Team ist der Garant für einen schönen Abend.

(Besuch vom 26.07.2026)

Johann Donabaum, Schirmherr Karl Ederer, Gastkoch Christoph Mezger




Avocadocreme | Reis | Erbsenkresse
Tomate | weiße Bohne | Estragon
BBQ Möhre | Quinoa | Sesam


Erbsen Kiesel
Yuzu | Kräuterseitling | Erdnuss | Basilikum


Junger Sommer Wirsing
"Aztec Gold" | Grüne Mole | Mais


Aquarello & Petersilie
Aubergine | Langer Pfeffer | Salz-Zitrone


Caramel Schokolade
Erdbeeren | Zitronenverbene | Pistazie

Donisl-Küchenchef Rainer Unglaub und Mitarbeiter, Donis-Wirtin Franzi Reichert,
Christoph Mezger, Donisl-Wirt Peter Reichert, Bräurosl-Küchenchef Burkard Metz


Besuch vom 28. Juni 2026 - Gastköche Barbara Schlachter-Ebert und Sebastian Ebert

Champagnerdinner im Donisl vom 18. Juni 2026 - Küchenchef Rainer Unglaub

Herbert Hintner am 10. Mai 2026 im Donisl Kulinarium

Franz Keller am 19. April 2026 im Donisl Kulinarium

Joachim Gradwohl am 15. März 2026 im Donisl Kulinarium

Dominik Lobentanzer am 9. November 2025 im Donisl Kulinarium

Christian Grainer am 12. Oktober 2025 im Donisl Kulinarium

Michi Seitz am 14. September 2025 im Donisl Kulinarium

Christian Stahl am 10. August 2025 im Donisl Kulinarium

Christoph Mezger am 13. Juli im Donisl Kulinarium

Léa Linster am 15. Juni 2025 im Donisl Kulinarium

Alexander Huber am 18. Mai 2025 im Donisl Kulinarium

Christoph Gelder am 6. April 2025 im Donisl-Kulinarium

Alexander Ruhland am 16. März 2025 im Donisl-Kulinarium

Ali Güngörmüs am 16. Februar 2025 im Donisl-Kulinarium

Vroni Siflinger-Lutz am 26. Januar 2025 im Donisl-Kulinarium

Hubert Obendorfer am 11. August 2024 im Donisl-Kulinarium

Raffaele Troisi am 08. Juli 2024 im Donisl-Kulinarium

Martin Rehmann am 16. Juni 2024 im Donisl-Kulinarium






Dienstag, 15. September 2026

#zucchinischwemme: Eingelegte Zucchini

Wie jedes Jahr gibt es auch heuer bei uns Zucchinipflanzen. Gerne haben wir Sorten, die man nicht so einfach kaufen kann. Deshalb sind es heuer eine gelbe und eine hellgrün-gestreifte. Wir haben sie ganz gut im Griff und bis jetzt erst zwei Monster ernten müssen. 

Ich habe eine große Rezeptsammlung für die #zucchinischwemme veröffentlicht - Link zur Sammlung und suche trotzdem immer nach neuen Inspirationen. Fündig wurde ich zufällig bei Zorra in ihrem Blog Kochtopf.

Bereits beim Kochen habe ich ein paar Kleinigkeiten verändert. Beim nächsten Mal würde ich auch keine ganzen Pfefferkörner dazugeben, sondern gemahlenen Pfeffer. Die ganzen Körner sind beim Essen einfach störend, wenn man sie ständig herausfischen muss. Alle anderen Gewürze kann man sehr gut mitessen und die Zucchini schmecken sehr gut.

Die eingelegten Zucchini sind ideal für schnelle Küche und bei uns gab es dazu eine gebratene Hühnerbrust. Ich kann sie mir auch sehr gut zu Fisch, Steak oder gebratenen Auberginen vorstellen.




für 2 Gläser mit je 250 ml

2 kleine Zucchini, oder eine halbe Monster-Zucchini
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 TL gelbe Senfkörner
1/2 TL schwarze Pfefferkörner
3 Zweige Dill
1 Chilischote
200 gr. weißer Balsamico
100 gr. Wasser
2 EL Zucker
1 TL Salz

Die Gläser in kochendem Wasser sterilisieren und abtropfen lassen.

Die Zucchini in feine Scheiben hobeln. Schalotte und Knoblauchzehe längs halbieren und in feine Scheiben schneiden.

Den Dill von den Stielen zupfen und zu den Schalottten- und Knoblauchscheiben geben. Die Chili längs halbieren und die Kerne entfernen. Dann in feine Streifen schneiden und zu den anderen Zutaten geben. Senfkörner und Pfefferkörner abmessen und ebenfalls dazugeben.

Balsamico, Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Chili, Dill, Senf- und Pfefferkörner kurz mitkochen lassen.

Die Zucchinischeiben in die Gläser schichten und mit dem heißen Sud auffüllen. Die Gläser verschließen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Die eingelegten Zucchini sind sofort verzehrfertig und können rund 10 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Monsterzucchini:
Man kann dieses Rezept auch mit Monsterzucchini zubereiten. Dazu die Zucchini längs vierteln und die Kerngehäuse wegschneiden. Dann die Zucchini in dünne Scheiben hobeln. Ansonsten wie oben verfahren.









Sonntag, 13. September 2026

fine dining in Oberbayern: Franz Schned und Markus Kieslich im Esszimmer, Freising (Küchenparty)

Bei den Genussfestivals von Johannes Selmayr in der Holledau haben wir vor einigen Jahren Franz Schned kennengelert. Normalerweise kocht er in dem Restaurant Rossini auf der Aida und verantwortet, als Gourmet-Pate, die kulinarische Ausrichtung der Gourmet-Restaurants der Aida-Flotte. So konnte man ihn auch bei Kitchen Impossible erleben, dass Elif Oskan und Viki Fuchs eines seiner Gerichte nachkochen mussten.

Zusammen mit dem befreundeten Koch Markus Kieslich veranstalteten die beiden in ihrer Kochschule Esszimmer in Freising eine Küchenparty. Da ich kein so großer Freund von Schiffsreisen bin, war das eine gute Gelegenheit wieder einmal seine Gerichte zu geniessen.

Die erste große Überraschung war schon einmal die sehr schöne Freisinger Altstadt, in der sich die Location befindet. Obwohl München wirklich sehr nahe ist, waren wir noch nie in Freising. Also, ein Besuch lohnt sich und an dem Abend fand auch noch das schöne Altstadtfest statt.

Wir erlebten einen sehr schönen Abend mit sehr gutem Essen und Getränken, dazu noch ein DJ, der für gute Stimmung sorgte. Jederzeit konnten wir den Köchen beim Anrichten über die Schulter schauen und uns informieren, was gekocht wurde und wie. Es hat rundum viel Spaß gemacht.

(Besuch vom 18.07.2026)




Miso-Lachs
Pommery-Senf-Vinaigrette | Joghurt | Gurke


Beef Tatar
Rote Bete | Parmesanschaum



Mojito Garnele
Avocado | Aprikose | gepickelte Zwiebel

Gazpacho de Ensalada Verde
Gazpacho vom Grünen Salat




Iberico Bäckchen
Pfirsich | Chorizo | geräucherter Kartoffel-Espuma



Sahnecreme
Beeren | Brösel


Currywurst



Freitag, 11. September 2026

Wegweiser durchs Kochbuchregal

Jeder Kochbuch-Liebhaber kennt das Problem. Man blättert durch ein neues Kochbuch und ist von einigen Rezepten begeistert, die man gerne ausprobieren möchte. Und dann stehen die Bücher mit reichlich Einmerkern im Regal. Es sind zu viele, dass man das Nachkochen angehen könnte und plötzlich ist schon das nächste Buch eingezogen. Und das Spiel beginnt von neuem.

Ja, es gibt Apps, mit denen man die Rezepte in Büchern strukturiert erfassen kann. Meist sind dort nur englischsprachige Bücher zu finden. Diese Apps haben mich noch nie überzeugt und ich habe mich vor Jahren schon für eine Lösung mit "Bordmitteln" entschieden. Ich habe gerne Lösungen, die mit Standard-Tools funktionieren und, die ich im Griff habe.

Aus vielen Diskussionen mit Gleichgesinnten weiß ich, dass Interesse besteht, wie man das handeln könnte. Mein System begleitet mich schon seit rund 10 Jahren und ich bin heute noch zufrieden damit. Die Grundidee ist, interessante Rezepte zu speichern und nach Themen abzulegen. Ich koche bevorzugt saisonal und suche dann gezielt nach den passenden Rezepten zu einer Zutat. Für meine Vorgehensweise braucht man nur einen Scanner, Windows, Acrobat Reader, Microsoft Word und ein Tool für die pdf-Bearbeitung. Ich verwende dafür das kostenfreie PDF24.

Meine Kochbuch-Sammlung ist sehr groß. Deshalb habe ich sie zusätzlich bei Library Thing erfasst. Mit diesem Tool arbeite ich seit über 20 Jahren und bin sehr zufrieden. Eine zusätzliche Datensicherung (für alle Fälle) ist ganz einfach möglich, da man die Liste der erfassten Bücher als Excel-File herunterladen kann.

Und jetzt geht es los:

Bevor das Buch in das Regal wandert, wird es durchgesehen und jedes interessante Rezept wird eingescannt.



Beim Einscannen habe ich ein ganz einfaches System. Ich scanne das Cover des Kochbuchs - dann weiß ich später genau, woraus es stammt, falls ich etwas nachschauen möchte. Ich scanne das Rezept und das Rezeptbild.

Für die Ablage als pdf gibt es immer die gleiche Reihenfolge: 
- Rezept
- Rezeptbild
- Cover des Kochbuchs.

Für den Namen der Datei gehe ich auch immer nach dem gleichen Schema vor:
Sprechender Kochbuchtitel - Rezeptname.pdf

Das hat den Vorteil, dass ich auch alle Rezepte aus einem Buch schnell im Überblick habe.




Diese Rezept-pdfs werden nach der Hauptzutat abgelegt. Dazu habe ich eine Ordnerstruktur mit Hauptordnern, wie z. B. Gemüse, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte, Obst....... 




Innerhalb dieser Ordner gibt es weitere Ordner. In diesem konkreten Fall der Gurkengranita, wandert das in den Ordner Gurke.




Wenn ich also jetzt etwas mit Gurken kochen möchte, öffne ich den Ordner und habe eine große Auswahl an passenden Rezepten. Falls ich das Rezept ausdrucken möchte, drucke ich nur die erste Seite mit dem eigentlichen Rezept aus oder hole mir die Datei auf mein Tablet. 

Wie man sieht, gibt es ganz oben Dateien, die mit einem Unterstrich beginnen. So kennzeichne ich Rezepte, die ich bereits gekocht habe. Und diese Rezepte ergänze ich um individuelle Notizen.





In meinem Fall sind die individuellen Notizen ein Verweis auf meinen Blog-Beitrag, wenn ich das Rezept veröffentlicht habe. Ich koche Rezepte nie 1:1 nach, sondern passe sie an, wie es mir gefällt und so kommt es auf den Blog. Diese Informationen erstelle ich in Word, mit Rezeptname, Rezeptlink und meinem Rezeptfoto. Das speichere ich als pdf und hänge es mit PDF24 in den ursprünglichen pdf. Jetzt ergänze ich den Dateinamen mit dem Unterstrich und habe so eine klare Unterscheidung in ausprobierte Rezepte und Rezepte "in der Warteschlange". Wer keinen Blog hat, kann natürlich ein Word-Dokument mit individuellen Notizen erstellen und dann genauso verfahren.




Das Gute an meinem System ist, dass ich in die Sammlung auch Scans aus Rezeptheften, Screenshots aus dem Internet oder was auch immer integrieren kann. Mein System ist nur auf die Hauptzutat fokussiert und es lässt sich auch, je nach persönlicher Koch-Vorliebe, anpassen.





Und ja, es ist Arbeit. Man sollte auf keinen Fall hergehen und jetzt alles was man bisher eingemerkt hat, so zu registrieren. Einfach mal eine Struktur überlegen und das nächste Kochbuch so bearbeiten. Stück für Stück wächst die Datenbank, ohne großen Stress. Und, wenn man Zeit und Lust hat, kann man auch mal ein altes Kochbuch "nachbearbeiten".

Ich möchte mich bei meinen Blog-Freundinnen Denise von LeseLust und Löffel und Susanne von Magentratzerl für die Unterstützung und den zusätzlichen Input bedanken.






Mittwoch, 9. September 2026

fine dining in München: Antonio Wanner im Spice Bazaar

Das Spice Bazaar gehört zu unseren Lieblingsrestaurants, weil man da sehr gut und kreativ orientalisch essen kann und im Sommer auf einer der schönsten Terrassen in München wunderbar sitzen kann. Deshalb plane ich unsere Besuche gerne für den Sommer. So wie heuer, aber leider hat der Wettergott zugeschlagen und ein Gewitter geschickt.

So ging es stattdessen in das schöne Restaurant, wo man auch sehr gut und angenehm sitzt. Dort haben wir uns eine bunte Mischung aus der Karte bestellt und, wie immer, sehr gut gegessen. Nächstes Jahr versuchen wir wieder unser Glück, auf der Terrasse zu sitzen.

Weitere Lieblingsrestaurants in München habe ich in dieser Liste zusammengestellt.

(Besuch vom 17.07.2026)



burnt eggplant
aubergine | spinat | gurke | nigella | granatapfel | tomate | knoblauch | dill | joghurt

burrata
burrata | kirschtomate | wassermelone | avocado | pistaziencreme | basilikum

velvet peanut eggplant
gegrillte Aubergine | granatapfel | koriander | rote bete erdnuss creme | frühlingszwiebel

fish fillet ceviche
butterfisch fillet | limette | chili | ingwer | granatapfel | knoblauch | kalamansi 
koriander | zwiebel | avocado | tomate | gurke

bazaar beef shawarma
bio rinderbrust im smoker gegart | spitzkohl | fenchel | amba sauce | tomaten salsa
tahini | joghurt | fladenbrot

harissa baby squid
calamaretti gegrillt | knoblauch | harissa | tomaten salsa | kräuterjoghurt

berbere chicken
halbes bio hähnchen saftig gegrillt | berbere marinade | koriander | knoblauch minz joghurt

smoked basmati
geräucherter basmatireis | berberitze | dattel | butter | kräuter | mandel pistazien crisp

oriental mess
haselnussmeringe | crumble | buttermilch espuma | basilikum | frische früchte
amarena kirsche | pistazie

peppered choclate ice cream
cremige schokoladeneiscreme | halbgetrocknete erdbeeren | passionsfrucht
haselnuss crumble | wilder andaliman pfeffer


Besuch vom 19. Juli 2023

Besuch vom 18. September 2022

Besuch vom 21. August 2021

Menü to go vom 20. Februar 2021

Besuch vom 16. September 2019