Dienstag, 27. Oktober 2026

fine dining in München: Sebastian Mundstock im Fogosch

Wenn wir lieben Besuch haben, dann machen wir uns Gedanken, wo wir zum essen gehen. Mittlerweile ist es schon eine Herausforderung, aus der Vielzahl von Lieblingsrestaurants das Passende auszusuchen. Die Wahl fiel diesmal auf das Fogosch, wo Sebastian Mundstock eine sehr präzise und produktfokussierte Fischküche bietet.

Wir schätzen es, dass wir dort Fische und Meeresfrüchte in bester Qualität und bestens zubereitet bekommen. Dazu gibt einen liebevollen Service von Maximilian Sierk-Paul und seinem Team. Unser Lieblingsplatz ist gegenüber dem Pass, wo die Vorspeisen und Desserts angerichtet werden. Abwechselnd kann man da Sebastian, Kilian und Juli bei der Arbeit zuschauen.

Wir hatten ein wunderbares Mittagessen mit dem Ö-makase, bei dem man fünf Gänge bekommt, die der Küchenchef zusammenstellt. Von Maxi gab es dazu eine schöne Weinbegleitung und für den bier-liebenden Besuch ein italienisches Bier, das bei ihr sehr gut ankam.

Seit der Eröffnung steht das Fogosch auf der Liste unserer Lieblingsrestaurants - Link zur Liste.

(Besuch vom 05.09.2026)

Sebastian und Kilian


Brot und Butter


Kilian und Juli

Saiblingstatar, eingemachter Butternut-Kürbis, Kürbiskernöl

Gambero Rosso mit Zitrus und Krebs-Bernaise


Pulpo, Bohnen, schwarze Oliven, Romasalat, Pesto


Juli und Sebastian

Bachforelle, gerösteter Blumenkohl, Blumenkohlpüree, Mandelschaum


Saint Pierre, Spinat, Tomaten, Bouillabaisse-Schaum


Juli

Joghurtkuchen mit Orangenfilets, Orangensorbet, Estragonöl

Zwetschgenröster mit Vanilleis

Besuch vom 6.August 2026

Besuch vom 06. Juni 2026

Bericht von der Eröffnungsparty am 4. Mai 2026






Sonntag, 25. Oktober 2026

Rezension: Alina - Gourmetküche neu gedacht von Alina Meissner-Bebrout

Als ich die junge Spitzenköchin Alina Meissner-Bebrout das erste Mal in der sehr sehenswerten Sendung "Am Pass" (ARD-Mediathek) entdeckt habe, war ich gleich begeistert von ihr. Seit dieser Zeit möchte ich unbedingt bei ihr in Ulm essen gehen. Habe es aber leider bis jetzt noch nicht geschafft. Ich habe mich richtig gefreut, dass nun ihr erstes Kochbuch "alina: Edda - Bibraud - Maison Meissner - Gourmetküche neu gedacht - Vegetarisch, modern, persönlich" erschienen ist. (Der Einfachheit halber werde ich es nur "Alina - Gourmetküche neu gedacht" nennen.)


Alina wurde in München geboren und wuchs im Allgäu auf. Als Teenager absolvierte sie ein Praktikum im damaligen Restaurant von Sternekoch Christian Henze. Das hat sie überzeugt Köchin zu werden und sie machte dort die Ausbildung. Die "Lehr- und Wanderjahre" brachten sie u. a. auch zu Sven Elferfeld nach Wolfsburg in das Aqua, das damals mit drei Sternen ausgezeichnet war. Zu ihren Kollegen dort zählte auch Jan Hartwig. Bereits mit 24 Jahren entschied sie sich in Ulm ihr Restaurant bi:braud zu eröffnen. Seit drei Jahren hält sie einen Michelinstern und mittlerweile gibt es zusätzlich die Brasserie Edda und das Hotel Maison Meissner. Auch im Fernsehen ist sie aktiv, als Jurorin bei "The Taste" und der "Küchenschlacht".

Vielleicht ist deshalb der Titel des Kochbuchs etwas lang geraten, um ihres Werdegangs und ihrer Kompetenz gerecht zu werden. Für mich hätte "Alina - Gourmetküche neu gedacht" gereicht, das ihr auch sehr gerecht wird. Es ist mehr als ein Kochbuch. Es zeichnet auch ihren Lebensweg nach und vermittelt ihre Gedanken und Haltung zum Thema Kochen und Führung eines Restaurants.

Die Rezeptkapitel sind den drei unterschiedlichen Häusern gewidmet. Zuätzlich gibt es noch Grundrezepte. Der überwiegende Teil der Rezepte stammt aus dem Sternerestaurant und zeigt ihre moderne, produktfokussierte Küche. Die Rezepte aus der Brasserie erinnern an französische Bistroküche und bei Maison Meissner gibt es bürgerliche, deutsche Küche. Alle Häuser werden ausführlich beschrieben und die Mitarbeiter vorgestellt. Dazu gibt es sehr viele stimmungsvolle Fotos. Man hat fast das Gefühl, dass man an der Hand genommen und durch die Räume geführt wird. Auf jeden Fall gewinnt man einen sehr intensiven Einblick in den Alltag der Restaurants und die Entstehungsgeschichte des Hotels. Auch einige Produzenten werden in Wort und Bild vorgestell. Abschließend sind zu jedem Kapitel die Rezepttitel alphabetisch aufgelistet. Ein alphabetisches Rezept- und Zutatenregister hätte mir da besser gefallen.

Mir war es wichtig Rezepte aus den unterschiedlichen Kapiteln auszuprobieren. So entschied ich mich für das Fischgericht aus dem Sternerestaurant, sowie für Pulpo und Radicchio aus der Brasserie und die Pommes aus den Grundrezepten. Die Rezepte sind knapp formuliert, aber sehr verständlich. Man sollte schon etwas Kocherfahrung mitbringen. Mir ist es nicht gelungen, herauszufinden, für welche Personenanzahl die Rezepte gedacht sind. Das habe ich dann abgeschätzt und das hat sehr gut funktioniert.

Das Ausprobieren ist mir sehr leicht gefallen und es hat alles sehr gut funktioniert. Geschmacklich waren alle vier Gerichte herausragend. Das würde ich alles immer wieder gerne auf den Tisch bringen. An der ein oder anderen Stelle habe ich etwas abgeändert und auch das war sehr gut möglich. Ein paar Gerichte reizen mich noch, sie auszuprobieren und da werde ich auch Zutaten ersetzen.


Forelle | Apfel | Fenchel

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Radicchio mit Birnen und Preiselbeerdressing

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Pommes

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Fazit:
"Alina - Gourmetküche neu gedacht" ist ein besonderes Kochbuch, das einen intensiven und umfassenden Einblick in das Leben einer Köchin und ihrer Mitarbeiter gibt. Die Rezeptauswahl ist sehr ansprechend und lässt sich auch gut am heimischen Herd nachkochen. Dazu braucht es, gerade bei den Gerichten aus der Sternegastronomie, Kocherfahrung. Auch bei den Zutaten sollte man die Möglichkeit haben in sehr gut sortierten Geschäften einkaufen zu können. Wer von Kochbüchern mehr erwartet, als nur Rezepte, der wird an diesem Buch viel Freude haben.












Link zum Buch



Freitag, 23. Oktober 2026

fine dining in München: Max Waldhauser im Eisbach

Leider ist das Restaurant Eisbach im Lehel schon wieder Geschichte und hat dauerhaft geschlossen. Wir wussten das rechtzeitig und haben die Chance genutzt noch einmal ein Menü von Max Waldhauser, quasi als Abschiedsessen, zu erleben.

Eine Gruppe von Freunden hat sich uns an dem Abend angeschlossen, da wir schon so oft davon erzählt hatten und sie wollten die letzte Gelegenheit ebenfalls nutzen. Alle waren genauso begeistert, wie wir. Ein Ende ist auch immer ein Anfang und wir sind sicher, dass wir Max und seine Küche wieder irgendwo erleben werden.

(Besuch vom 03.09.2026)



Kleinigkeiten zum Aperitif


Beef Tartar
Trüffel


Label Rouge Lachs
Paprika





Wachtel
Blumenkohl


Cheesekake, Mango
Schokoeis


Besuch vom 7. August 2026 im Eisbach - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 11. April 2026 im Eisbach - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 16. März 2026 im Malva - Gastkoch: Max Waldhauser

Besuch vom 22. Oktober 2021 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 27. Juli 2022 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 25. Februar 2022 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 17. Juni 2021 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 2. März 2021 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Besuch vom 27. Mai 2020 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser

Box der Manu Weinbar vom 2. Mai 2020 - Küchenchef Max Waldhauser

Besuch vom 31. Januar 2020 in der Manu Weinbar - Küchenchef: Max Waldhauser




Mittwoch, 21. Oktober 2026

Omelett mit zerbröselten Kartoffelchips

Dieses Omlett ist wirklich das beste Beispiel für die Grundidee in Yotam Ottolenghis aktuellem Kochbuch "Simple Too": Kühlschrank auf, vorhandene Zutaten herausnehmen und kochen. Die Assoziation dabei war eine vereinfachte Version der spanischen Tortilla.

Ich habe beim ersten Ausprobieren den Mozzarella durch Scamorza ersetzt. Der hat mir geschmacklich besser gefallen und lässt sich auch besser reiben, als der weiche Mozzarella, den ich hatte. Unzufrieden war ich mit der Idee die Kartoffelchips in das Ei zu rühren und dann mitzubacken. Sie waren mir zu weich. Also habe ich sie erst auf den Eiern verteilt, sobald sie angefangen haben zu stocken. Diese Variante hat uns am besten gefallen und das wird es sicher wieder einmal geben, wenn Eier übrig sind.

Hier ist meine Rezension zu finden.


für 2 Personen

4 Eier
4 Händevoll Kartoffelchips
20 gr. Butter
60 gr. Scamorza
Ketchup
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, das Omlett zuzubereiten. Man kann ein großes Omlett aus den Zutaten machen, oder hintereinander zwei kleine. Ich bevorzuge die kleinen und beschreibe dies hier.

Die Kartoffelchips bereit stellen. Etwa 40 gr. Scamorza reiben und die restlichen 20 gr.  mit dem Sparschäler in Streifen für die Deko schneiden.

Die Hälfte der Butter in einer kleinen beschichteten Pfanne, bei mittlerer Hitze, schmelzen, bis sie schaumig ist.

Zwei Eier mit 1/4 TL Salz und viel Pfeffer verrühren und in die Pfanne geben. Sofort die Hälfte des geriebenen Scamorzas und eine Handvoll zerdrückte Chips darauf verteilen und die Eimasse stocken lassen. Dann mit einem Spatel zum Omlett formen und auf einen Teller gleiten lassen.

Die zweite Hälfte der Butter in der Pfanne schmelzen und die beiden übrigen Eier analog verrühren und die zweite Hälfte des Scamorza und eine weitere Handvoll Chips verteilen. Das fertige Omlett ebenfalls auf einen Teller gleiten lassen.

Die fertigen Omletts jeweils mit der Hälfte der Scamorza-Streifen bestreuen, dann jeweils eine Handvoll Kartoffelchips darüber zerdrücken. Alles großzügig pfeffern. Zum Schluss den Ketchup dazugeben. Das geht am einfachsten, wenn man ihn vorher in eine Quetschflasche gibt. Sofort servieren.





Montag, 19. Oktober 2026

fine dining in München: Jürgen Wolfsgruber im Sparkling Bistro

Endlich wieder einmal Jürgens konsequente Produktküche genießen. Darauf habe ich mich wirklich sehr gefreut, weil unser letzter Besuch viel zu lange her war. Es war einer der Tage im heißen August, der sehr regnerisch war. Also konnten wir nicht draußen sitzen, hatten aber einen schönen Blick in den Innenhof.

Das Menü war so, wie wir es von Jürgen kennen und schätzen. Da ist kein Chi-Chi und kein Blümchen, der Fokus liegt ausschließlich auf dem Geschmack und darauf, das Produkt bestens auf den Teller zu bringen. Dazu gehören natürlich seine Klassiker, wie die Buchteln und die Madeleines. Wir hatten Glück, dass er zu dem Zeitpunkt an einem neuen Gericht, einer Geflügel-Paté, arbeitete und bekamen gleich ein Probestückerl. 

Es war ein runder und schöner kulinarischer Abend, der voll unserer Erwartung entsprochen hat. Das Sparkling Bistro gehört schon sehr lange zu unseren Lieblingsrestaurants. Weitere Lieblingsrestaurants in München habe ich hier zusammengestellt.

(Besuch vom 29.08.2026)



Fingerfood
Thunfisch | Kohlrabi | Ananas

Buchteln | Eiszapfen | Ziegenmilch | Kernöl


Peter Kunze Tomate
Jalapeno & Hefe


Ein Probiererl eines künftigen Gerichts
Geflügel-Paté


Adria Thunfisch
Feige


Bretonischer Hummer
Feigenblatt & Artischocke


Adria Wolfsbarsch
Spinat & Safran


Schneeberg Ente
Bete & Schwammerl


Renekloden
Griesknödel & Marille

Petits Fours
Madeleine, Haselnuss-Macaron und Crème Chantilly

Besuch vom 27. März 2026 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 7. November 2024 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 12. September 2024 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 18. Mai 2024 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 9. Dezember 2023 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 26. Juli 2023 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 8. April 2023 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber

Besuch vom 29. März 2023 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 17. Februar 2023 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 16. Dezember 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 26. August 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 7. Juni 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 19. Mai 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 8. April 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 8. März 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 29. Januar 2022 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 22. Dezember 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 13. Oktober 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 25. September 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 29. Juli 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Besuch vom 10. Juni 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber und Johannes Maria Kneip

Box für Daheim vom 21. März 2021 - Küchenchef Jürgen Wolfsgruber