Montag, 23. Februar 2026

fine dining in München - Hans Jörg Bachmeier im Bachmeier Genussfreuden

Direkt neben dem Isartor ist das Restaurant Bachmeier Genussfreuden. Dort kocht mit Hans Jörg Bachmeier einer der wenigen letzten Schüler von Eckart Witzigmann, die man in München noch erleben kann. Damit steht er für eine produktorientierte Küche, deren Basis die französische Klassik ist. 

Die Nähe zum Viktualienmarkt merkt man seiner kleinen Karte an. Er kauft am liebsten tagesaktuell das ein, was in guter Qualität verfügbar ist und zaubert daraus seine köstlichen Gerichte. Das charmante Damen-Duo im Service bietet die dazu passende Weinbegleitung an.

Beim letzten Besuch im Januar haben wir uns ein kleines Menü aus der Tageskarte zusammenstellen lassen. Es war wieder ein sehr schöner Abend mit gutem Essen und entspannter Atmosphäre. Das kleine Restaurant ist modern und trotzdem gemütlich eingerichtet. Da kann man sich wohlfühlen. Da es eine Theke mit Barstühlen gibt, findet man auch einen Platz, wenn man sich spontan entschließt zu kommen.

Seit vielen Jahren steht das Bachmeier Genussfreuden auf unserer Liste der Lieblingsrestaurants in München - Link zur Liste.


(Besuch vom 21.01.2026)

Besuch vom 22. März 2025

Besuch vom 20. März 2024

Besuch vom 29. Februar 2024

Besuch vom 27. September 2023

Besuch vom 24. März 2023

Besuch vom 5. Oktober 2022

Kochbuch-Präsentation "In der Welt daheim" vom 30. Juni 2022

Besuch vom 25. Mai 2022

Besuch vom 27. August 2021

Kochbuch-Präsentation "Heimat schmeckt am besten" vom 7. Mai 2019

Besuch vom 4. Mai 2019 (Blauer Bock)

Kochbuch-Präsentation "Streetfood" vom 3. Mai 2016

Kochbuch-Präsentation "Einfach. Gut. Bachmeier" vom 16. Februar 2013

Besuch vom 31. Dezember 2012 (Blauer Bock)




Brot mit Olivenöl und Salz

Irish Mor Austern


Tatar von der Karotte

Saibling gebeizt, Rote Bete & Meerretich


Weißer Trüffel & Spinat, Ei


Skrei, Topinambur, Jus

Basilikumsorbet mit Gin



Samstag, 21. Februar 2026

#zitrusliebe - Thunfischsteak mit Zitrusfrucht-Salsa

Das ist doch mal ein toller Zufall. Vor ein paar Tagen habe ich eine Rezeptsammlung für Zitrusfrüchte veröffentlicht und mir vorgenommen, noch einige Rezepte dafür auszuprobieren. Und da entdecke ich, dass Susanne vom Blog Magentratzerl bei Zorra einen Blog-Event mit dem gleichen Thema veranstaltet. Darüber habe ich mich so richtig gefreut, dass ich unkompliziert ein paar schöne Gerichte beitragen kann.

In meiner umfangreichen Kochbuch-Sammlung stehen ein paar Bücher zum Thema Zitrusfrüchte. Mein absolutes Lieblingsbuch ist das "Zitrusfrüchte" vom Schweizer Koch Armin Zogbaum. Amazon ist ja unerbittlich, wenn ich das Buch aufrufe, dann steht da: gekauft am 20. Februar 2005. Wir haben also schon 20-jähriges, das Buch und ich. Ich habe viel daraus gekocht und dann längere Zeit nicht mehr. Deshalb habe ich mir dieses Rezept ausgesucht und wieder ein paar Dinge verändert, wie sie in meinen Notizen stehen.

Uns hat es sehr gut geschmeckt und ich bin froh, dass ich es in meiner Version nicht mehr suchen muss, sondern hier schnell finde.

Weitere Lieblingsrezepte mit Zitrusfrüchten gibt es in meiner Sammlung #zitrusliebe - direkter Link.

Rezeptsammlungen zu anderem saisonalen Obst und Gemüse gibt es auf dem gleichnamigen Reiter - direkter Link.


für 2 Personen

2 dicke Thunfischsteaks
Salz
Olivenöl

Marinade:
1/2 Limette
1 kleine Chilischote
1 EL Rapsöl
1/2 EL Rum
Prise Piment gemahlen

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Alle Zutaten der Marinade verrühren und die Thunfischsteaks von beiden Seiten damit einpinseln. Den Thunfisch bei Zimmertemperatur für 30 Minuten abgedeckt stehen lassen, damit die Marinade einziehen kann.

Zitrusfrucht-Salsa:
1 Grapefruit
1 Orange
4 Kumquats
2 - 3 Frühlingszwiebeln
1 rote Chilischote
4 Stiele Koriander
1/2 Limette
Prise Piment gemahlen
1 EL Olivenöl
Salz
Zucker

Koriander für die Garnitur

Grapefruit und Orange filetieren und in eine Schüssel geben. Die Kumquats in feine Scheiben schneiden und dabei die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln schräg in feine Scheiben schneiden (auch das Grün). Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Alles zu den Zitrusfrüchten in der Schüssel geben und vermengen.

Den Koriander mit den kleinen Stielen in feine Streifen schneiden und zur Seite legen.

Die Schale der Limette fein abreiben und den Saft auspressen. Mit Olivenöl verrühren und Piment, Salz und Zucker abschmecken. Die Salsa damit marinieren. Den Koriander erst kurz vor dem Servieren untermischen.

Die Thunfischsteaks aus der Marinade nehmen und trocken tupfen, leicht salzen. Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Steaks von beiden Seiten kurz braten. Sie sollen innen roh bleiben. 

Die Zitrusfrucht-Salsa auf Tellern anrichten. Die Thunfischsteaks diagonal durchschneiden und auf die Salsa setzen. Mit Koriander garnieren.


Mein Beitrag zum Blog-Event "Zitrusfrüchte"

Blog-Event CCXXVII - Zitruszeit! (Einsendeschluss 15. März 2026)


Eine Inspiration aus:










Link zum Buch




Freitag, 20. Februar 2026

Rezension: Türkei vegetarisch von Orhan und Orkide Tancgil

Leider habe ich Orhan und Orkide Tancgil nie persönlich kennengelernt, aber virtuell kenne ich beide seit einer gefühlten Ewigkeit. Bereits 2014 habe ich ein Kochbuch der beiden rezensiert und ihren Weg immer verfolgt. Dann erschien im Brandstätter Verlag, in Zusammenarbeit mit Katharina Seiser, "Türkei vegetarisch" und das wurde schnell zu einem Standardwerk für diese Art der Küche. Aktuell erscheint nun das neue Kochbuch "Türkei vegetarisch" der beiden. 


Weitere Rezensionen zu diesem Buch sind bei Susanne im Blog Magentratzerl und Denise im Blog LeseLust & Löffel zu finden.

Vor rund 20 Jahren startete das Ehepaar Orhan und Orkide Tancgil einen Foodblog mit türkischen Rezepten. Parallel bauten sie ein Feinkostgeschäft mit Onlineshop und Kochstudio auf. Sie drehten Koch-Videos, schrieben Kochbücher, traten in Fernsehsendungen auf, gaben Kochkurse und etablierten ihre kulinarische Welt "KochDichTürkisch", mit der sie die türkische Küche alltagstauglich machen wollen.

Diese Leidenschaft, die türkische Küche, den deutschen Haushalten zugänglich zu machen, spürt man auch in ihrem neuen Buch. Es ist ein sehr schöner und persönlicher Blick auf die vegetarische türkische Küche geworden. Sie nehmen uns mit in die kulinarische Welt ihrer Heimat und erzählen ihre Geschichte. Das beginnt beim Vorwort und geht weiter bei den Rezepten, die Hinweise zur Geschichte des Gerichts und Tipps zu Haltbarkeit, Ersatz von Zutaten oder Veränderung der Mengen enthalten.

Die Rezeptkapitel sind diesmal nicht nach Saison, sondern nach den klassischen türkischen Speisekatagorien eingeteilt:
- Suppen & Eintöpfe
- Meze, Aufstriche & Cremes
- Frische Salate & Beilagen
- Gerichte in Olivenöl & Gefülltes
- Gemüse als Hauptgericht
- Pilaw, Börek & Co.
- Süsses

Zu jedem Rezept gibt es ein ansprechendes Rezeptfoto. Die Rezepte sind gut strukturiert mit allen Zutaten in einer Spalte am Rand und dem Rezepttext daneben. Zusätzlich zu der Angabe für wie viele Personen die Menge reicht, gibt es auch noch Piktogramme, die z. B. hinweisen, ob das Rezept auch vegan ist, ob man es vorbereiten kann, ob man es mit wenig Geschirr kochen kann oder besonders schnell zubereitet werden kann. Eine schöne Ergänzung ist ein QR-Code, mit dem man auf spotify die passende türkische Musik hören kann. Manche Rezepte haben einen eigenen QR-Code und führen zu Videos oder weiteren Erläuterungen auf der Homepage der Autoren. 

Ich bin mit einigen, sehr klassischen, Gerichten aus der türkischen Küche vertraut und deshalb wollte ich neue Rezepte ausprobieren. Angesprochen haben mich sehr viele Rezepte und meine Auswahl fiel auf ein Cacik mit Kohlrabi, das uns ganz besonders begeistert hat. Dazu gab es noch Kichererbsensalat und Karotten-Quitten-Salat. So hatten wir ganz schnell und unkompliziert eine kleine Mezze-Auswahl mit Gerichten, die uns sehr gut gefallen haben. Auberginengerichte sind aus der türkischen Küche nicht wegzudenken, diese Variante war gut vorzubereiten und sehr schmackhaft. Die Blumenkohlsuppe mit dem Halloumi war ebenfalls ein echtes Highlight. Alle Rezepte waren sehr gut erklärt und die Arbeit ging mir leicht von der Hand.


Kohlrabi-Cacik
(Link folgt)
Kichererbsensalat mit Zitronen-Joghurt-Dressing
(Link folgt)
Karotten-Quitten-Salat
(Link folgt)
Geröstete Aubergine mit grünem Kräuteröl
(Link folgt)











Cremige Blumenkohlsuppe mit geröstetem Halloumi und Kräuterpesto
(Link folgt)





















Ergänzt werden die Rezepte mit einigen Menüvorschlägen zu Themenmenüs, einem Glossar, in dem die türkischen Lebensmittel erklärt werden und zwei Rezeptregistern. Eines listet die Rezepte alphabetisch auf und das zweite ordnet die Rezepte nach Kategorien.

Fazit:
Das neue Kochbuch "Türkei vegetarisch" von Orhan und Orkide Tancgil ist ein sehr schönes und alltagstaugliches Buch zur vegetarischen, türkischen Küche. Es macht Lust, die Rezepte auszuprobieren. Die Zutaten sind im Supermarkt gut erhältlich nur für wenig Produkte braucht man einen türkischen Supermarkt, von denen es aber genug gibt. Auch weniger erfahrene Hobbyköche können die gut erklärten Rezepte umsetzen.
Wer bereits andere Bücher von den beiden hat, wird einige Rezepte im aktuellen Kochbuch wieder finden. Aus Bayram wurden zehn Rezepte übernommen. Bei den Klassikern, die unverzichtbar für dieses Thema sind, gibt es Varianten auch in anderen Büchern.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Lauwarme Oktopus-Ceviche (Tako Ceviche)

Schon öfter habe ich in der Fischtheke vorgegarte Oktopusarme gesehen. Einmal habe ich sie gekauft, da ich es praktisch finde, wenn man Lust darauf hat. Sie haben mir leider nicht geschmeckt. Dann habe ich dieses Rezept von The Duc Ngo aus seinem Kochbuch entdeckt. Da werden sie gebraten und dann zu einer Art Salat verwendet, auch wenn er es Ceviche nennt.

Ich war neugierig und der Arbeitsaufwand ist wirklich sehr gering. Also habe ich es ausprobiert und so haben mir die vorgegarten Oktopusarme sehr gut gefallen. Mit dieser Methode kann ich mir noch viele andere Kombinationen vorstellen. Manchmal ist es so einfach, ein gutes Grundprodukt aufzuwerten.

Meine Rezension zum Kochbuch ist hier zu finden.


für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Vorspeise

Ceviche:
3 vorgekochte Oktopusarme
Olivenöl
1 kleine rote Zwiebel
1 roter Peperoncino
1/2 Bund Koriander
1 Strang Kirschtomaten
1 Avocado
Salzflocken

Dressing:
60 ml Reisessig
15 ml Sesamöl
15 ml Sojasauce
20 gr. Zucker

Die Zwiebel schälen, vierteln und längs in sehr feine Streifen schneiden. Den Peperoncino schräg in feine Scheiben schneiden, die Kerne entfernen. Den Koriander, mit einem Teil der Stiele, in feine Streifen schneiden. Die Kirschtomaten vierteln. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel aus der Schale heben. Dann würfeln. Alles in einer Schüssel vermengen. Etwas Koriander für die Deko zur Seite legen.

Alle Zutaten für das Dressing mit einem Schneebesen verrühren. Den Salat mit etwas Dressing marinieren.

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Oktopusarme darin knusprig braten.

Den Salat auf Tellern anrichten. Den Oktopus in Stücke schneiden und darauf anrichten. Mit dem restlichen Dressing beträufeln und dem zurückbehaltenen Koriander und Salzflocken bestreuen. 



Eine Inspiration aus:

Link zum Buch






Montag, 16. Februar 2026

fine dining in München: Florian Rottensteiner und Tim Meier im Mokum

Das Mokum am Alten Messeplatz ist so ein kleines und unkompliziertes Lokal mit viel Genuss. In der Küche stehen Florian und Tim, die vorher in der Münchner Sternegastronomie gearbeitet haben und Köche aus Leidenschaft sind. Für den Service und den Wein ist Julia zuständig, die ebenfalls sehr viel Erfahrung in der Gourmet-Gastronomie gesammelt hat. Mit dem Mokum haben sich die drei selbständig gemacht. 

Man merkt an vielen kleinen Details, mit wieviel Herzblut sie ihr Restaurant betreiben. Das hat sich natürlich herumgesprochen, deshalb sollte man unbedingt reservieren. Es erwartet einem eine kleine Karte aus der man kreuz und quer auswählen kann. Die Gerichte können auch geteilt werden. Dazu wird eine passende Wein- bzw. Getränkebegleitung angeboten. Wer lieber eine Flasche Wein bestellt, findet etwas aus der Weinkarte.

Bei unserem letzten Besuch haben wir uns aus der Karte ein kleines Menü zusammengestellt und die Gerichte auch geteilt. Seit der Eröffnung steht das Mokum auf der Liste unserer Lieblingsrestaurants in München - Link zur Liste.


(Besuch vom 16. 01.2026)

Besuch vom 19. April 2025



KYS Austern
Schalotten - Verjus Vinaigrette


Forelle nach Matjes Art
Buttermilch - Apfel - Dill


Rindertatar
Perigord Trüffel - Miso - Gebeiztes Eigelb


Topinambur
Münchner Topfen - Croßne - Schwarze Nüsse

Schlutzkrapfen
Pilze - Beurre Blanc - Ricotta - Schnittlauchöl

Blutorange
Vanille - Frischkäse - Brioch


Samstag, 14. Februar 2026

Miesmuscheln im Tom Kha-Sud

In ihrem Kochbuch "Halb so wild: Richtig gute Rezepte mit und ohne Wild" zeigt Viktoria Fuchs, dass im Spielweg eben nicht nur Wild auf den Tisch kommt. Ihre Liebe zu asiatischen Aromen kommt besonders bei diesen Miesmuscheln zum Ausdruck. Da wir sehr gerne Muscheln essen, wollte ich dieses Rezept gerne ausprobieren.

Im Originalrezept werden die Muscheln in einem Pergamentpapier-Päckchen im Ofen gegart. Ich habe kein Papier gefunden, das groß genug war, um eine Portion Muscheln aufzunehmen. Also habe ich mich entschlossen sie lieber klassisch im Topf zu kochen. Auch das kleingeschnittene Zitronengras hat mich beim Essen gestört und würde es beim nächsten Mal ganz lassen.

Sobald man die Schneidearbeit bewältigt hat, geht es fix und die Muscheln stehen schnell auf dem Tisch. Sie schmecken ausgezeichnet und auch der Sud, den ich etwas kräftiger abgeschmeckt habe, ist sehr gut.

Für uns beide war die Portion von 1,5 kg Muscheln etwas zu groß (aber eine kleinere Menge konnte ich nirgendwo finden). Deshalb habe ich die übrigen Muscheln ausgelöst und am nächsten Tag im heißen Sud erwärmt.

P.S.
Ja, ich weiß, dass Tom Kha aus der thailändischen Küche stammt und das Geschirr aus China. Aber ich habe mir das erst vor kurzem zugelegt und finde es so hübsch. :-)


für 2 Personen

1,5 kg Miesmuscheln
2 frische Knoblauchzehen
2 Schalotten
3 cm frischer Ingwer
2 Stangen Zitronengras
1 rote Chili
10 Limettenblätter
Rapsöl
800 ml Kokosmilch
500 ml Geflügelbrühe
Meersalz
Fischsauce

Die Miesmuscheln aussortieren und Muscheln mit gebrochener Schale wegwerfen. Dann in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser aufgießen. Sie sollten bedeckt sein, für 30 Minuten stehen lassen.

Knoblauchzehen, Schalotten und Ingwer schälen. Knoblauch und Ingwer in feine Scheiben schneiden, die Schalotten in feine Ringe. 

Vom Zitronengras das äußerste harte Blatt entfernen und es vierteln. Die Viertel längs in feine Streifen schneiden. Wer sich beim Essen an den doch noch etwas harten Streifen stört, kann das nur das unterste Viertel abschneiden und am Vortag einfrieren. Das restliche Zitronengras mit dem Messerrücken anschlagen und ganz dazugeben. 

Die Chili längs halbieren, die Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Die Limettenblätter ebenfalls in feine Streifen schneiden. 

Zwischenzeitlich die Muscheln abgießen und mit frischem Wasser wieder auffüllen.

In einer hohen Pfanne das Öl erhitzen und den Knoblauch, bei mittlerer Hitze, goldgelb braten. Die Schalottenringe dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit Hühnerbrühe und Kokosmilch ablöschen. Ingwer, Zitronengras, Chili und Limettenblätter hinzugeben und einmal aufkochen lassen. Mit Salz und Fischsauce abschmecken.

Die Muscheln in ein Sieb abgießen und dann wieder in den Topf geben. Darauf achten, dass kein Wasser und ggf. kein Sand im Topf ist. Den heißen Ton Kha-Sud über die Muscheln gießen und die Muscheln, mit geschlossenem Topfdeckel, bei mittlerer Hitze, kochen bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Muscheln, die nach dem Kochen geschlossen sind, wegwerfen. Zwischendurch immer wieder am Topf rütteln, damit sich die Muscheln durchmischen und gleichmäßig gegart werden.

Kurz vor dem Servieren etwas gefrorenes Zitronengras mit einer feinen Reibe direkt über die Muscheln reiben. Das gibt einen frischen Duft und guten Geschmack.


Eine Inspiration aus:



















Donnerstag, 12. Februar 2026

fine dining in Österreich: Hans Lugstein im 1er Beisl, Nussdorf am Attersee

Silvester am Attersee zu feiern ist für uns eine sehr schöne Tradition geworden. Wir genießen die entspannte Atmosphäre, die Kulinarik und das kleine, aber sehr schöne Feuerwerk im Ort. Und auch so haben wir es uns heuer wieder sehr gut gehen lassen.

Die Vorfreude auf den schönen Abend im 1er Beisl und das tolle Menü von Hans Lugstein haben wir voll ausgekostet, da wir bereits zwei Tage früher angereist sind. Den ersten Abend besuchten wir Lukas Nagl im Bootshaus am Traunsee. Für das Abendessen am zweiten Abend mussten wir nur über die Straße ins Restaurant "Das Bräu" gehen. So haben wir schon die Vorbereitungs-Stimmung mitbekommen.

Am Nachmittag ging es im Hotel Lexenhof endlich los. Familie Wiesinger hat auf der Terrasse wieder die Bar aufgebaut und die ersten Gäste trafen ein. Man trifft sich, man freut sich, bekannte Gesichter zu sehen und feiert so langsam in den Abend hinein. Dann geht es zum Abendessen. Das 1er Beisl ist festlich dekoriert und alle freuen sich schon auf das besondere Menü.

Der genussvolle Abend geht dann nahtlos über, zum Anstossen auf das Neue Jahr und, wie in Österreich üblich, in einen Walzer. Danach genießen alle auf der Terrasse das Feuerwerk. Silvester kann so schön und entspannt sein.

(Besuch vom 31.12.2025)


Prosecco "Nani Rizzi" DOCG | Lavendel | Goldstaub

Praline vom geräucherten Stör

Wurzelbrot
Baba Ganoush | Dattelcreme | Gesalzene Butter


Grüner Veltliner Ried Zöbinger Heiligenstein 2016 aus der Magnum von Birgit Eichinger

Galantine vom Rehrücken
Rote Rübe | Pistazien-Pesto

Grüner Veltliner Smaragd Ried Singerriedel 2017 aus der Magnum von FJ Gritsch

"Goldenes Ei"
Räucherlachs-Espuma | Perigord-Trüffel | Tobiko-Kaviar | Erdäpfel-Schnee

Falkenstein Weissburgunder Reserve 2023 aus der Magnum von Dürnberg

Filet vom Branzino | Gratinierte Grünschalenmuschel
Petersilien-Risotto | Muskateller Beurre Blanc


Crepinette vom Perlhuhn
Entenstopfleber | Ofen-Sellerie | Portwein-Birne | Madeira-Jus


Weißes Mus von der Tonka-Bohne
Karamellisierte Banane | Mango-Sorbet | Popcorn