10 große voll erblühte Holunderblüten
500 gr. Zucker
20 gr. Zitronensäure, aus dem Bioladen
4 Bio-Zitronen
Die Holunderblüten am besten nach ein paar Tagen Sonnenschein um die Mittagszeit ernten. Darauf achten, daß keine kleinen Tierchen an den Blüten sind und die großen, dickeren Stiele abschneiden. Die Hollerblüten in einen großen Topf geben. Zucker und Zitronensäure dazu geben.
Die Zitronen heiß abwaschen und in feine Scheiben schneiden. Ebenfalls zu den Hollerblüten geben.

Das Wasser erhitzen und heiß über die vorbereiteten Zutaten gießen. Gut umrühren.
Mit einem Tuch abdecken und regelmäßig umrühren. Das regelmäßige Umrühren ist sehr wichtig, damit immer alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Am Anfang empfiehlt es sich auch einen Teller aufzulegen.
Der Ansatz sollte warm und sonnig stehen.
Nach 5 Tagen den Ansatz durch ein feines Sieb abseihen und in Flaschen füllen. Ich nehme zuerst ein großes, etwas gröberes Sieb, um die Hollerblüten und Zitronenscheiben abzusieben. Anschließend gieße ich alles nochmals durch ein kleines, sehr feines, Haarsieb.
Nach zwei Wochen ist der Hollersekt trinkfertig.
Der Hollersekt ist stark moussierend und sollte in Flaschen mit Bügelverschluß aufbewahrt werden. Gut gekühlt halten die Flaschen bis Weihnachten.
Ohne Hefe? Das war mutig, aber da hatten wir ja schonmal drueber gesprochen :)
AntwortenLöschenIch setze mit Sherry-Hefe und ein paar Rosinen an, ansonsten ziemlich gleich.
Man kann das ganze auch ausgären lassen, den Wein dann von der Hefe ziehen.
Hollerwein (und der Sekt auch, wie man an den Bildern sieht) ist voller Trübstoffe, die bekommt man nicht gefiltert. Nach 1Jahr haben sie sich abgesetzt ;)
Ach ich weiss, was ich dir demnächst mitbring!
Du hast mir ja von deinem Vorhaben erzählt und ich beneide dich um den Genuss!
AntwortenLöschenLG Ulla