Das ist bayerisches Soulfood und gerade jetzt in der grauen Jahreszeit ein wunderbarer Lichtblick. Sobald es Herbst und grau wird, gibt es bei uns regelmäßig Kartoffelpüree. Die Kombination mit der zarten Kalbsleber, dem gebratenen Gemüse und der aromatischen Sauce ist wunderbar.
Der Arbeitsaufwand für dieses schöne Gericht ist so gering, das werde ich uns öfters gönnen.
2 Portionen
200 ml Kalbsjus
etwas Kartoffelstärke
300 gr. Kalbsleber, abgezogen und in Streifen geschnitten
2 EL Butterschmalz
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 Zweige Thymian
100 ml Sahne
1,5 EL Sherry medium
1 rote Zwiebel
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Kartoffelpüree - natürlich selbstgemacht
Die Zwiebel schälen und achteln, die Frühlingszwiebeln putzen und auf die gewünschte Länge schneiden. Von zwei Thymianzweigen die Blättchen abrebeln. Von der Leber die Haut abziehen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben dann in die gewünschte Größe der Streifen schneiden.
Die Kartoffelstärke in kaltem Wasser anrühren und in den warmen Kalbsjus mit einem Schneebesen einrühren, aufkochen lassen, damit die Sauce bindet. Die Sahne und den Sherry unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Einen EL Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebelachtel darin braten, dann die Lauchzwiebeln und den Thymian zugeben - alles leicht salzen und mit Pfeffer würzen, dann herausnehmen und warmstellen.
Den zweiten EL Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Kalbsleberstreifen kräftig, aber mit Gefühl anbraten. Leicht mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und die gerebelten Thymianblätter zugeben. Wir mögen die Leber gerne rosa, deshalb brate ich sie nicht durch, sondern lasse sie leicht nachziehen.
Anrichten:
Das Kartoffelpüree auf den Teller geben, mit der Sauce begiessen, die Kalbsleberstreifen auflegen und mit dem gebratenen Gemüse dekorieren. Sofort servieren.
Mit solchen Rezepten vermittelt Michaela Hager in ihrem stimmungsvollen Buch "Echt bayerisch kochen", das bayerische Lebensgefühl. Erschienen im Christian Brandstätter Verlag.
Link zur Rezension
Dienstag, 10. Dezember 2013
4 Kommentare:
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1. Ich freue mich darüber.
2. Ich versuche ihn in den nächsten Tagen zu beantworten.
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4. Ich mache sonst nichts. Die Kommentare stehen einfach so unter dem Blog-Beitrag.
5. Wenn Du das nicht willst, nimm' einfach die Finger von der Tastatur.
6. Ich verkaufe keine Daten, ich mache keine Auswertungen damit und ich lösche nichts. Ich lebe ein ganz normales Leben und habe Freude am Kochen und am Teilen meiner Erfahrungen. Für alles andere habe ich keine Zeit, keine Nerven und keine Erfahrung.
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Mit Kalbsleber und dann noch Kartoffelpüree hast Du Monsieur schon gewonnen. Mich mit der schönen Art des Anrichtens - die roten Zwiebel machen sich super dazu.
AntwortenLöschenDann steht ja einem Ausprobieren nichts mehr im Wege :-)
LöschenEs schmeckt wirklich köstlich.
mmmmhhhhh.. sieht sehr sehr gut aus!
AntwortenLöschenVielen Dank, es hat auch sehr gut geschmeckt :-)
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